... mit viel Arbeit und schließlich Geduld zum Sieg: 2:0!

Zum verspäteten Abschluss der Hinserie trafen wir am vergangenen Sonntag zu Hause in einem Nachholspiel auf die dritte Mannschaft des TSV Wandsetal. Es war von Beginn an ein zähes Ringen um den Erfolg. Wir taten uns sehr schwer, da wir an diesem Tag durch die Bank in der ersten Halbzeit große Schwierigkeiten hatten, den Ball nach mühsamer Eroberung zum eigenen Mann zu bringen. Dabei war es egal ob auf der kurzen Distanz  oder, wie einige Spezialisten es bevorzugen, auf der langen Distanz. Im Regelfall war der Ball spätestens nach dem dritten Kontakt wieder weg. Mangelnde Konzentration und ein hohes Maß an Ungeduld waren hier die Ursache. Unser Glück: Der Gegner war zwar sehr bemüht und hat uns in unserem Spiel auch erfolgreich gestört, aber eigene gefährliche Aktionen waren nicht erkennbar. In der Schlussminute  der ersten Halbzeit kamen innerhalb kürzester Zeit zu den ersten (!!!) drei guten Chancen, die wir aber nicht nutzen konnten. Wäre vielleicht aber auch des Guten zu viel gewesen.

Nach Pause traten wir dann anders auf. Konzentriert und zielstrebig ließen wir jetzt den Ball viel besser durch unsere Reihen laufen und kamen so endlich auch zu Möglichkeiten. David Ahrle konnte in der 51. Minute eine dieser Chancen nach glücklichem Querpass von Mike Walzer sehr sicher im Tor zur Führung unterbringen. Wir spielten weiter nach vorn und wurden dann in der 72 Minute nach einer Ecke von Marius Jablonowski und einer Direktabnahme von Roman Wiegel  mit dem 2:0 belohnt. Im Laufe der Zeit boten sich weitere Chancen, aber der Ball fand nicht mehr den Weg in das Tor. Wandsetal war in dieser zweiten Halbzeit vollständig abgemeldet.

In der Summe der Hinrundenspiele stehen wir auf einem sehr guten dritten Platz und „überweihnachten“ schlussendlich auf dem vierten Tabellenplatz. Ich denke, dies sind sehr respektable Daten. Wir sollten aber daran arbeiten die spielerische Klarheit und Sicherheit aus dem Anfang der Saison wieder zu finden. Zum Ende merkte man insgesamt doch vielen Spielern eine gewisse, trotz der vorhandenen körperlichen Fitness, geistige Müdigkeit auf dem Platz an. Wir haben also  Potential uns weiter zu steigern.

Jetzt steht erst einmal eine vierwöchige Weihnachtpause an. Ich denke, die haben sich Spieler, Betreuer und Trainer redlich verdient! Ein frohes Fest und einen guten Rutsch für alle treuen Leser dieser Zeilen

Gruß

Frank Eisenhardt