... gegen die zweite Mannschaft des TSC Wellingbüttel verloren: 1:2!

Prima Trainingswoche, gute Vorbereitung, schönstes Wetter, hohe Motivation und beste Teekoppel! Alles dies reichte nicht für uns, weil der Gegner nicht mitspielte! Der Kreisligaabsteiger aus Wellingsbüttel hat uns am vergangenen Sonntag von der ersten Minute so intensiv attackiert, dass wir in den Köpfen  sofort und mit den Körpern in der Folge permanent im Hintertreffen waren. Wir bekamen keinerlei Zugriff an den Gegner und keine Ordnung, eigentlich eine unserer Stärken, in unser Spiel. Immer wieder gab es Druck auf den ballführenden Spieler, so dass wir zu vielen Fehlern gezwungen wurden. Dies war in der gesamten ersten Hälfte der Fall. Keiner von uns war in der Lage, durch Abgeklärtheit und Ruhe einmal das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Jeder einzelne hatte mit sich selbst genug zu tun. Das es zum Ende der Halbzeit 1:1 stand - aus meiner Sicht eine glückliche Fügung und mangelnde Kaltschnäuzigkeit der Gegner. In der 4. Minute nach einer ungenauen Eröffnung aus der Abwehr und folgendem Foulspiels fiel das 1:0 durch einen direkten Freistoß unter einem schmalen Teil der Mauer hindurch. Wir konnten durch Benni Zeitz in der 6. Minute nach langem Freistoß von Philipp Eisenhardt noch das 1:1 markieren, aber ... (s.o.) 

Kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ging es dann für uns, trotz aller guten Vorsätze, schlecht weiter. In der 48. Minute ein unglückliches Handspiel, Strafstoß und 1:2! Also noch mehr mit dem Rücken zur Wand. Wellingsbüttel machte erst einmal so weiter, wie sie vor der Halbzeit aufgehört hatten. Dampf, Dampf, Dampf! Ab der 60. Minute ungefähr erlahmten dann aber allmählich die Kräfte unserer Gegner und wir kamen langsam besser ins Spiel. Wir konnten sogar Druck auf das gegnerische Tor aufbauen. Sehr engagiert versuchten wir nun noch bis zum Abpfiff zum Ausgleich zu kommen. Die zwei, drei Möglichkeiten, die wir hatten, konnten leider nicht genutzt werden. Es wäre sogar ein 2:2 noch möglich gewesen, aber da wir sehr offen spielten, dies soll nicht unerwähnt bleiben, boten sich den Wellingsbüttel noch einige Konterchancen, die aber ... (s.o.)

Unser Problem war, dass zu viele Spieler über 90 Minuten an diesem Tag keine Normalform erreicht haben. Wir blieben insgesamt unter unseren Möglichkeiten. Aus meiner Sicht keine Schuld der Spieler (s.o.), sondern ein Verdienst einer, für die Kreisklasse, an diesem Tag herausragenden Wellingsbüttler Laufarbeit gegen den Ball. Wir selbst haben es aber versäumt unserem Spiel Ruhephasen durch Ballbesitz zu geben und energischer gegen den Ball zu arbeiten. Positiv sicherlich die Tatsachen, dass wir uns nicht haben hängen lassen (Minimalanforderung erfüllt!) und das knappe Ergebnis!  

Der nächsten Gegner ist am kommenden Sonntag die zweite Mannschaft des TSV Ahrensburg um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasen Stormannplatz 2 in Ahrensburg


Gruß

Frank Eisenhardt