Die Rotfüchse beim Adventsturnier der Uhlenmixer

 

Wir schlagen euch an den lieben Advent: Das war unser Motto am vergangenen Samstag, als wir uns zum Wesselblek aufmachten. Die Uhlenmixer hatten zum finalen Feld-Turnier des Jahres geladen und wir waren nicht sehr zahlreich erschienen. Durchgezählt und durchgerechnet kamen wir mit zwei Feldspielerinnen, drei Feldspielern und einem Torwart, also exakt den Mindestanforderungen für eine Elternhockeykleinfeldmannschaft beim Uzz an. Der Himmel zeigte sich im elenden Hamburg-Grau und wir mussten uns im ersten Spiel im feuchtkalten Frühnebel den Starkströmern vom HTHC – Helau, Sir Rüdzi – mit 0:3 geschlagen geben.
Sollte es das gewesen sein? Der Rotfuchs als Punktelieferant? Nein! Mit den abziehenden Wolken zog unser Kampfgeist auf und in einer kämpferisch-taktischen Meisterleistung erreichten wir gegen die All-Stars aus Eimsbüttel, Altona und diversen anderen Stadtteilen ein 1:1. Wir hatten durchaus Siegchancen, doch leider traf nur Tilmann das Tor. Tilmann? Ja, Tilmann von Victoria, der uns in diesem Spiel dankenswerter Weise vom Ersatzspielerlosen Dasein befreit hat.
Es folgte die Suppenpause, die uns gestärkt hat, als hätte Miraculix persönlich sie zubereitet. Denn nun wurde der Vorwärtsgang eingeschaltet. Simon der Erlöser schoss uns zum 1:0-Sieg gegen die eine Mannschaft der Gastgeber. Gegen die andere Mannschaft der Gastgeber verließ Dominik das Tier seinen Posten als letzter Mann und stürmte die kalten Muskeln, Knochen und Nerven ignorierend lang über den Platz und pimmelte die Kugel voll Rohr in den Käfig. Dass wir dazwischen noch 0:3 gegen die uns zahlenmäßig um ein doppeltes überlegenen Victorias unterlagen, soll nicht verschwiegen werden. Zu unserer kompakt-geschlossenen Mannschaftsleistung trugen im Felde neben den bereits belobigten Torschützen auch die beiden nimmermüden Danielae (für Nicht-Lateiner: Das ist der korrekte Plural von Daniela) und Rotfuchs-Nestor Marius bei. Den Titel des MVP errang nach einhelliger Meinung der Mannschaft unser Goalie Frank the Killer, der nicht nur unser Tor hütete, sondern auch auf Leihbasis das von anderen Mannschaften. Dabei hat die Torverhinderungsmaschine an diesem Samstag zwölf von 13 Penaltys –  der Elternhockey-Ersatz für die Kurze Ecke - gehalten.

 

Marius