Damen 1 gegen Flottbek

 

Nach einer Woche warten, bibbern, beten, hoffen ist jetzt endlich gewiss: das Spiel der 1. Damen gegen den GTHGC endete mit einem 2:2.

Aber - wieso so lange warten?

Nach einer 1:0-Führung (Eckennachschuss mit Mach1000 von Renée in den rechten Winkel) am letzten Sonntag, schafften die Flottis es in der zweiten Halbzeit durch Dämlichkeit und Unachtsamkeit unsererseits innerhalb von gefühlten 20 Sekunden das Spiel auf 1:2 zu drehen. Wir standen also mächtig unter Druck, denn ein Unentschieden (wer ganz verrückt war, hoffte immer noch auf einen Sieg) hätte die Tabellensituation für uns deutlich entspannter gemacht.
Coach Jens nahm also 10 Minuten vor Ende TW Annika raus und stellte uns mit Renée eine 11. Feldspielerin dazu. Was bei einigen regelmäßig für Angstzustände sorgt, löste bei unseren Stürmern den Knoten und wir erarbeiteten uns wieder Chance um Chance. Besser spät als nie, dachte sich wohl auch Fenja, als sie in der allerletzten Sekunde den Ball ins gegnerische Tor strahlte, aber wer sich hier denkt, dann kam nur Pfiff, Aus, Ende, denkt falsch. Der zuständige Schiri bestätigte das Tor zwar zunächst per Handzeichen und Doppelpfiff, revidierte seine Einschätzung dann jedoch sofort. Sein Handy hätte schon Sekunden zuvor in seiner Hosentasche vibriert, aber man müsse ja auch die Zeit für den Weg miteinbeziehen, die die Hand mit der Pfeife zum Mund braucht und eigentlich war das ja der Abpfiff. Ja, ne. Is' richtig.

Nach heftigen Diskussionen schaffte es Diplomatie-Emma uns Richtung Vernunftlösung zu manövrieren. Zwar wurde das "Ergebnis" 1:2 vorläufig in den Bericht eingetragen, die Schiedsrichter ergänzten jedoch eine ausführliches Schilderung der Abläufe. Und - man muss auch mal Recht haben dürfen - der Verband entschied für uns, sodass Betreuerin Ira uns heute morgen zum Ende der ersten Schulstunde die Nachricht schicken konnte.

Nach einer Woche Verwirrung und Identitätskrise können wir also ganz beruhigt wieder nach unserer allseits bekannten Prämisse (und der realistischen Einschätzung des Flotti-Trainers) gehen: In Bergstedt ist immer Karneval!

In 9 Tagen geht es dann weiter mit Spiel, Spaß und Spannung, wenn es beim UHC wieder heißt 'Bergstedt, Alaaf!'

Tore: Fenée (1), Fenja (1)

 

Jule

 

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